Welcher Energieausweis für welches Gebäude?

 

Für die Erstellung eines Energieausweises gelten folgende Rahmenbedingungen.

 

Kein Energieausweis

  1. kleine Wohngebäude bis 50 m² Wohnfläche (z.B. Ferienhäuser)
  2. Baudenkmäler


Bedarfsenergieausweis

  1. Neubauten
  2. für die Beantragung staatlicher Fördermittel zur energetischen Sanierung seines Gebäudes
  3. Bestandgebäude mit
  • Bauantrag vor dem 1. November 1977
  • weniger als fünf Wohnungen und die
  • nicht mindestens das Anforderungsniveau der
  • ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO) von 1977 erfüllen

 

Verbrauchsenergieausweis

  1. Bestandgebäude mit
  • Bauantrag vor dem 1. November 1977
  • mehr als fünf Wohnungen und die
  • mindestens das Anforderungsniveau der ersten Wärmeschutzverordnung (WSVO) von 1977 erfüllen
  • Bestandsgebäude mit Baugenehmigung nach Nov. 1977

 

Bedarfsenergieausweis
Der Gebäudeeigentümer kann immer freiwillig einen bedarfsbasierten Energiepass beauftragen.
 
Um einen Bedarfsausweis aufzustellen ist eine Besichtigung des Gebäudes erforderlich. Dabei wird das Gebäude im Hinblick auf sein Baujahr, den Zustand der Außenhülle (Wand, Fenster, Dach etc.) und der Heizungsanlagentechnik bewertet. Bei der Bewertung wird zwischen dem kostengünstigeren vereinfachten und dem ausführlichen Verfahren unterschieden (siehe auch Preisübersicht). Im ausführlichen Verfahren werden ausführlich untersucht und exakt bewertet. Die Aussagekraft des ausführlichen Verfahrens ist deutlich höher und in den meisten Fällen ist die energetische Bewertung besser als beim vereinfachten Verfahren.